macOS 10.14 Mojave

8. November 2018

Seit kurzem gibt es das neue macOS 10.14 Mojave, inzwischen schon aktualisiert auf 10.14.1.

Es läuft eigentlich recht gut, das blanke Entsetzen der ersten Versionen 10.13 ist uns diesmal erspart geblieben.

Trotzdem empfehle ich meinen Kunden, bis Weihnachten bei macOS 10.13.6 High Sierra zu bleiben, wenn es keinen zwingenden Grund für ein Upgrade gibt. Man weiß ja nie.

High Sierra kann man übrigens immer noch aus dem Mac App Store herunterladen, nur über die Suche wird es nicht gefunden, man muß einen direkten Link aufrufen.

iPhone 11 oder Xs oder so ähnlich

14. August 2018

Gibt es dieses Jahr neue iPhones? Ja, wie jedes Jahr. Kauft mit Bedacht.

Jetzt aber

14. August 2018

High Sierra 10.13.6 funktioniert.

Ihr könnt es installieren.

Nächsten Monat kommt „macOS Mojave 10.14“, dann geht das Spiel von vorne los. Aber die Betaversionen von Mojave sind schon weniger doof als die „fertigen“ Versionen von High Sierra. Es gibt Hoffnung.

Mojave wird „MoHAAwee“ ausgesprochen. Auch viele Amerikaner wissen das nicht, wer also unsicher war, wie man Yosemite aussprechen soll (YoSEMMitie), muß kein schlechtes Gewissen haben. Es lebe Kalifornien.

Was ist denn nun mit High Sierra?

3. April 2018

Apple hat High Sierra (macOS 10.13) letztes Jahr freigegeben. Was ist denn nun? Taugt das?

Die Antwort ist, wie so oft im Leben, kompliziert.

Auf der einen Seite gibt es Dinge, die seit vielen Jahren nicht richtig funktionieren und jetzt vielleicht doch nicht mehr ganz so kaputt sind.

Auf der anderen Seite gibt es ganz neue Dinge, die nicht funktionieren.

Man könnte fast meinen, Apple verdient mit dem iPhone mehr Geld als mit dem Mac.

Was ist denn jetzt das richtige Betriebssystem?

Ich habe allen Kunden gesagt: bitte aktualisiert nicht vor Ostern auf macOS High Sierra. Ostern ist rum… und nun?

Leider muß ich sagen: am besten weiterhin Finger weg. Wer nicht genau weiß, daß sie macOS High Sierra braucht, oder gar einen Mac gekauft hat, der nur damit läuft, fährt auch weiterhin mit Sierra (macOS 10.12.6) besser.

Schade eigentlich.

MacBook Pro 2016 mit Touch Bar

6. November 2016

MacBook Pro mit Touch BarEndlich hat Apple die neuen Modelle des MacBook Pro vorgestellt, auf die wir alle so lange gewartet haben.

Es war schon viel darüber zu lesen, von Begeisterung bis Entrüstung, und wie immer fehlen auch nicht die Stimmen: „Apple hat den Faden verloren! Das Ende ist nah!“ Wirklich? Ich sehe das so…

Preis

Mit den neuen MacBook Pro hat Apple die Einstiegspreise deutlich angezogen. Das sind jetzt Geräte für eine ernsthafte und intensive Nutzung. Wer ein Zweitgerät braucht oder ein bißchen surfen und Emails bearbeiten möchte, wird eher zu einem 12″ Retina MacBook oder einem MacBook Air greifen, oder zu einem iPad.

Das günstigste MacBook Pro 13″ der neuen Serie wird für 1.700 € angeboten und ist damit 300 € günstiger als das mittlere Modell für 2.000 €, aber ihm fehlen Anschlüsse (es hat 2 Thunderbolt/USB-C Ports statt 4) und die neue Touch Bar, somit auch der Fingerabdruck-Sensor (Touch ID) und der T1-Prozessor mit „Secure Enclave“ für kommende sicherheitsrelevante Anwendungen wie Apple Pay. Zudem ist der Prozessor deutlich langsamer.

Den meisten Kunden würde ich ein Upgrade der RAM-Ausstattung von 8 auf 16 GB Arbeitsspeicher empfehlen, und die 256 GB SSD ist für viele auch zu knapp bemessen, da wären 512 GB besser.

Beim Gerät mit Touch Bar kommen wir mit 16 GB RAM und 512 GB SSD auf einen Endpreis von 2.440 €. Nicht zu vergessen sind die Adapter von USB-C auf USB-A, Thunderbolt 2, HDMI oder was da noch anfällt, jeder hat einen anderen Bedarf, aber mit 60 € ist man gut dabei. Insgesamt stehen also 2.500 € auf dem Einkaufszettel. Die 300 €, die man sparen könnte durch Verzicht auf Touch Bar und den Rest, wären vielleicht am falschen Ende gespart.

Für diesen durchaus stolzen Preis bekommt man ein starkes, ausgewogenes, außergewöhnlich leichtes Gerät mit einem hervorragenden Bildschirm, das auch zwei hochauflosende zusätzliche Monitore bis 5K Auflösung ansteuern kann.

Ach, Moment, und was ist mit dem 15″? Hier ist die Auswahl etwas einfacher, es gibt sowieso nur 16 GB RAM, und den Mehrpreis von 240 € für 512 statt 256 GB SSD sollte man wirklich gleich mit einrechnen, denn der Flash-Speicher läßt sich wie beim 13″ mit Touch Bar später nicht mehr erweitern. Ohne CPU und Grafikprozessor noch weiter hochzurüsten kommt man dann auf 2940 €, macht mit ein paar USB-C-Adaptern rund 3000 €.

Für 500 € mehr bekommt man gegenüber dem 13″ einen größeren Bildschirm, einen Quad-Core statt Dual-Core Prozessor, einen zusätzlichen Grafikprozessor, und 500 Gramm mehr Gewicht.

Wer’s braucht, der braucht’s, und weiß das auch.

Ist das zu teuer?

Etwas mehr als die Hälfte kostet das bewährte MacBook Air 13″ 256 GB SSD. (Man könnte weiter sparen und sich mit 128 GB begnügen, aber dann sollte man auch nur mit Texten, Zahlen und Konzepten arbeiten, nicht mit Bildern.)

Anders als beim neuen MacBook Pro kann man beim MacBook Air im SD-Kartensteckplatz bis zu 200 GB zusätzlichen Speicher als nahtlose Erweiterung unterbringen für ein Archiv an Daten, die nicht ständig benötigt werden. Mehr als 8 GB RAM sind nicht verfügbar, auch diese Entscheidung fällt also leicht.

Über zwei USB 3.0 Anschlüsse und einen Thunderbolt-Port kann man bewährte Zusatzgeräte ohne weitere Adapter anschließen.

Auf einen Retina 5K Monitor muß man verzichten, dafür fehlt sowohl der nötige Anschluß als auch die passende Rechenleistung, und auch der integrierte Bildschirm hat keine Retina-Auflösung.

Für den Preis ist es aber ein gutes Gerät.

Doch lieber Retina?

Dann gibt es noch das MacBook 12″ Retina. Das ist etwas Besonderes, es erinnert ein bißchen an das erste MacBook Air. Auf kleinstem Raum bietet es eine durchaus überraschende Leistung und einen 12″ Retina-Bildschirm, aber alles ist auf das kompakte Format abgestimmt. Der Akku schafft deutlich weniger Stunden als bei MacBook Air und Pro, und es hat nur einen einzigen USB-C-Anschluß, über den es auch seinen Strom bekommt. Es hat keinen Lüfter, und deshalb – und wegen des kleinen Akkus – ist ein sparsamer Prozessor eingebaut, der mit seinen großen Brüdern nicht mithalten kann.

Dafür ist das MacBook fast so kompakt wie ein iPad und ist in vier Farben erhältlich, neben dem Silber und Dunkelgrau des MacBook Pro auch in Gold und Roségold. Mit einem Einstiegspreis von 1.450 € für das kleine Modell mit 256 GB SSD bleibt es trotzdem ein Gerät für die, denen ein kompaktes und leichtes Format wichtiger ist als andere Dinge.

Ich habe eins und möchte es nicht missen, aber es ist trotz allem mein Zweitrechner.

Oder doch nicht ganz modern?

Am Ende bleibt natürlich noch ein anderer Weg. Vielleicht gibt es ein älteres Gerät, das man doch noch aufrüsten kann – bei den Modellen mit DVD-Laufwerk ist das unkompliziert. Alle Unibody-MacBook (Pro) vertragen mindestens 8 GB RAM, ab 2011 sind es 16 GB, und wenn man die mechanische Festplatte durch eine SSD ersetzt, wird man das alte Stück kaum wiedererkennen, so schnell ist es plötzlich.

Das mache ich gerne, und manchmal habe ich ältere und auch nicht ganz so alte gebrauchte Geräte im Verkauf, die bestimmt weniger kosten als das neue, wundervolle MacBook Pro mit Touch Bar.

El Capitan ist noch ganz gut

26. September 2016

Gerade hat Apple die neue Version von OS X herausgegeben. Nein, Moment, jetzt heißt es ja macOS – also jetzt ist macOS 10.2 verfügbar und wird im App Store angeboten. Spannend!

Oder etwas zu spannend? Manche Neuerungen sind gewöhnungsbedürftig, ein paar sogar nicht ganz ausgereift. Bis zum Ende des Jahres könnte man da vieleicht noch abwarten.

Aber was tun, wenn man noch ein altes Betriebssystem installiert hat? OS X 10.10 (Yosemite) und älter gehört schon bald in die zweite Liga und bekommt nicht mehr alle Sicherheitsupdates. Wer kann, sollte besser mit aller Vorsicht auf 10.11 aktualisieren. Im App Store wird aber nur noch macOS Sierra angeboten.

Es sei denn, man nimmt die Hintertür. Über diese Web-Seite bietet Apple nämlich noch El Capitan im App Store zum Download an. Auch wer noch nicht aktualisieren möchte, sollte besser jetzt zugreifen, denn wer weiß, wie lange das noch funktionieren wird.

Update: nur Macs, die zu alt für macOS Sierra sind, können noch El Capitan laden. Wenn man im Bekanntenkreis einen Mac hat, der schon einmal El Capitan installiert hat, kann man dort bei Bedarf das Installationsprogramm erneut aus dem App Store laden, und dann kann man einen USB-Stick nach dieser Anleitung vorbereiten, mit dem man auf jedem Mac installieren kann, der OS X 10.11 verträgt.

SOFORT UPDATEN! OS X Mavericks 10.9.2

25. Februar 2014

MavericksApple hat soeben die Aktualisierung für OS X 10.9 auf 10.9.2 freigegeben. Damit wird insbesondere ein eklatantes Sicherheitsproblem behoben, das seit OS X 10.9.0 besteht und fast alle sicheren Internetverbindungen, die die SSL-Verschlüsselungsfunktionen des Betriebssystems nutzen, unsicher macht. Eine genaue Erklärung liefert Stefan Esser auf heise.de, aber kurz gesagt kann ein privilegierter Netzteilnehmer (die NSA, die Telekom, der Betreiber des Hotel-WLANs) den sicheren Datenverkehr von Safari, Apple Mail, iCloud, (i)Message usw. abhören, einschließlich aller Inhalte und Paßwörter.

Nur Programme, die ihre eigenen SSL-Verschlüsselungsroutinen mitbringen, z. B. Firefox, sind nicht betroffen.

Daher sollten alle Anwender von OS X 10.9.0 oder 10.9.1 sofort auf 10.9.2 aktualisieren, übers Apfelmenü oder mit dem Combo Update von der Apple-Support-Website.

Alle iPhones, iPods und iPads ab iOS 6.0 müssen ebenfalls aktualisiert werden. Leider ist auf dem iPhone 4 und 4S jetzt die Zeit für iOS 6 abgelaufen, denn nur im neuen iOS 7.0.6 ist der Fehler behoben. Lediglich für ältere Geräte, die iOS 7 nicht vertragen (z. B. iPod touch 4. Generation) gibt es eine eigene Version 6.1.6. Auch hier gilt: sofort updaten.

MacBook-Lautsprecher aus, Licht an?

1. Dezember 2013

Wenn der Mac-Lautsprecher stumm bleibt, ein rotes Licht in der Kopfhörerbuchse zu sehen ist, und in Systemeinstellungen -> Ton nur noch der „digitale Ausgang“ erscheint, dann ist wahrscheinlich ein kleiner Schalter in der Kopfhörerbuchse verklemmt. Da hilft nur noch eins: Zahnstocher!

kein Mucks

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Apples neue iPhone-Hülle in „Leder“

24. November 2013

Mit dem iPhone 5s hat Apple eine neue Lederhülle vorgestellt, die übrigens auch auf das iPhone 5 paßt. Ich mag Leder.

Der Begriff „Leder“ wird von schwindligen eBay-Sofahändlern zwar inflationär gebraucht, aber auf Apple kann man sich doch bestimmt verlassen, oder etwa nicht? Das alte iPad-SmartCover aus Leder war jedenfalls wunderbar. Im Kleingedruckten auf der Produktseite der neuen iPhone-Hülle im Apple-Store steht sogar:

Das iPhone 5s Case ist aus natürlichem Anilinleder gemacht. Seine Oberfläche verändert sich mit der Benutzung.

Gelesen, bestellt. Anilinleder ist ein durchgefärbtes Leder ohne deckende Pigmentschicht und sollte, bei entsprechender Pflege, würdevoll altern.

Nach zwei Wochen Hosentasche sah meine wertvolle Lederhülle aber schon so aus: Diesen Beitrag weiterlesen »

Festplattensoftware des Grauens

1. November 2013

WD SmartWareAls Faustregel gilt: Software, die vom Festplattenhersteller kostenlos mitgeliefert wird, taugt meist nicht viel – aber Western Digital kann noch mehr. Seit Jahren findet sich auf externen WD-Festplatten die Software WD Drive Manager und WD SmartWare. Gerade WD SmartWare hat schon länger für Probleme gesorgt, aber zusammen mit dem neuen OS X 10.9 Mavericks soll die WD-Software sogar in manchen Fällen zum Datenverlust führen.

WD SmartWare ist etwas Ähnliches wie Apple Time Machine, funktioniert nur weniger gut.

WD Drive Manager ist zum einen eine weitgehend sinnlose Statusanzeige und dient zum anderen der Steuerung der „RAID“-Funktion bei externen WD-Festplattensystemen mit mehr als einem Laufwerk. Aber wer ein derartiges „RAID“-System verwendet, sollte ohnehin besser sofort eine neue Festplatte kaufen.

Also weg damit.