Fremdfestplatten im neuen MacBook Pro

6. August 2009

Das neue MacBook Pro „Sommer 2009“ (mit dem nichtbenutzerwechselbaren Akku und dem SD-Kartensteckplatz) konnte bei Auslieferung seine eingebaute Festplatte nur mit dem älteren „SATA-I“ Standard ansprechen, der eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 1,5 Gbit/s vorsieht, was in der Praxis ca. 150 MByte/s entspricht.

Eigentlich genug, denn normale Festplatten leisten auch aktuell kaum mehr als 100 MB/s. Aber trotzdem ging ein Aufschrei um die Welt, denn manche anspruchsvollen Anwender wollten ihre Rechner mit „Solid-State Disks“ ausstatten, die mit Flash-Speicher anstelle rotierender Magnetscheiben arbeiten. Die SSDs der Königsklasse reichen durchaus fast an die 300 MB/s heran, die mit dem neueren SATA-II Standard möglich sind. Durch SATA-I werden sie ausgebremst.

Apple hat schnell reagiert und mit dem „EFI Firmware Update 1.7“ dem neuen MacBook Pro die Fähigkeit nachgeliefert, auch schnelle SATA-II Festplatten mit ihrer vollen Geschwindigkeit anzusteuern. Aber Vorsicht: In der Beschreibung wird auf mögliche Probleme mit vereinzelten SATA-II Festplatten hingewiesen. So heute bei mir geschehen…

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Mal was für die Seele

4. August 2009

bobele-lachtDer Mensch lebt nicht von technischem Firlefanz allein. Manchmal braucht man auch etwas Leckeres zu essen und zu trinken.

In Frankfurt bietet sich dafür in einzigartiger Weise die BAR ANDALUCIA an, seit einigen Monaten geführt von meinem Freund Boris Kamp in Bockenheim, Adalbertstraße 13.

Wer ihn kennt, weiß: Bobele macht keine halben Sachen, und seine Tapas spielen inzwischen in Frankfurt in der ersten Liga.

Für besondere Anlässe kann man sich Bobele auch nach Hause holen. Eine Paella für die große Gesellschaft, und die gute Laune ist gesichert.

Eßt mehr Tapas! (Geheimtip: Wer zu Boris geht und „Tapa Tapa Ho!“ sagt, bekommt einen Tapa umsonst!)

Dattel im Schinkenmantel

(Tapas in der BAR ANDALUCIA, zubereitet von Boris Kamp, fotografiert von Hans Keller.)

Killer-SMS, iPhone OS 3.0.1 und redsn0w

1. August 2009

Auf der Black Hat Hacker-Konferenz in Las Vegas haben Charlie Miller und Collin Mulliner vorgeführt, wie man ein iPhone durch speziell präparierte SMS zum Absturz bringen kann. Theoretisch könnte ein Angreifer mit diesem Ansatz eigene Software auf das iPhone installieren, um etwa Daten auszuspähen oder tausende von Spam-SMS und -Emails zu versenden.

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Crumpler: Flash-Website des Todes

26. Juli 2009

Allen Verlautbarungen Adobes zum Trotz ist ein Flash-Client für das iPhone noch in weiter Ferne.

Die Diskussion, ob Apple Flash aus politischen Gründen vom iPhone verbannt hat, ist fürs erste hinfällig, denn der Smartphone-Hersteller HTC hat mit seinem neuen „Hero“ bewiesen: Adobe ist sowieso nicht in der Lage, auf aktueller Smartphone-Hardware eine auch nur grenzwertig annehmbare Ablaufgeschwindigkeit zu erzielen. Ein Testbericht von Engadget bescheinigt dem ersten vollwertigen Flash-Plugin auf einem Smartphone völlige Unbrauchbarkeit.

Wen wundert’s, bringt doch Adobe Flash selbst auf Mac OS X nicht vernünftig zum Laufen.

All das konnte den Taschenhersteller Crumpler aber nicht davon abhalten, eine der grauenhaftesten E-Commerce-Websites aller Zeiten in Auftrag zu geben. Der Crumpler Web-Shop – selten wurde mehr Energie investiert, um interessierte Kunden abzuschrecken.

Aber Zahnrädchen auf der Startseite, gefolgt von Ladebalken mit Prozentanzeige? 75 Sekunden Ladezeit bis zur ersten Inhaltsseite auf einem Mac Pro mit 10 Mbit/s DSL-Anschluß? Im Jahr 2009?

Ein Meisterwerk masturbatorischer Nabelschau.

Amazon hat durch Versuchsreihen ermittelt, daß bereits 100 Millisekunden zusätzlicher Ladezeit zu 1% weniger Umsatz führen.

Immerhin gibt es eine „Lite“ Fassung der Crumpler-Website ohne Flash, geradezu erfrischend in ihrer Langweiligkeit.

Panoramafotos mit dem iPhone

14. Juli 2009

Die Kamera im iPhone 2G und 3G ist schon nicht schlecht, aber die Kamera im iPhone 3GS ist noch wesentlich besser. Wir dürfen gespannt sein, was die Kombination aus guter Kamera und hervorragender Rechenleistung alles möglich machen wird.

Aktuelles Beispiel ist die iPhone-Panoramasoftware „Autostitch“ von Cloudburst Research. Für jedes Bild habe ich vom Balkon im 14. Stock an die 40 Aufnahmen gemacht – das geht ratz-fatz. Danke an Regina, meine MacBook-Pro-Käuferin des Tages, für die großartige Location!

Frankfurt am Abend

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iPhone OS 3.0 entsperren mit redsn0w 0.8

12. Juli 2009

redsn0wMit dem neuen redsn0w 0.8 vom iPhone Dev Team lassen sich alle iPhones mit der aktuellen Firmware-Version 3.0 komplett entsperren, einschließlich Jailbreak, Aktivierung und SIM-Unlock. Beim 3GS wird die gleiche Schwachstelle ausgenutzt, die George Hotz für purplera1n verwendet, aber die Handhabung von redsn0w ist deutlich einfacher.

Besitzer eines iPhone 3G oder 3Gs sollten auch weiterhin darauf achten, nicht unabsichtlich mit iTunes auf eine neuere Firmware zu aktualisieren – z. B. die demnächst verfügbare Version 3.1 – weil damit zumindest der Weg zum SIM-Unlock möglicherweise dauerhaft versperrt wird. Das Dev Team wird sicherlich wieder eine Methode vorstellen, um iPhone OS 3.1 zu installieren, ohne den SIM-Unlock zu gefährden, wie es auch bisher mit dem PwnageTool möglich war.

Und so funktioniert die Entsperrung. Meinen Kunden stehe ich natürlich wie immer gerne mit Rat und Tat zur Verfügung…

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Apple Mail, Outlook und Kauderwelsch

11. Juli 2009

Wer Email verschickt, muß leider auf das rückständigste aller Email-Programme Rücksicht nehmen, Microsoft Outlook. Auch Outlook 2010, hat Microsoft angekündigt, wird bekloppt sein.

Apple Mail gibt diesem Problem eine zusätzliche Würze. Unter nicht endgültig geklärten Umständen entartet die Email-Kommunikation zwischen Apple Mail und einem mit Microsoft Outlook ausgestatten Kommunikationsgegner manchmal zu einer Schlammschlacht mit sich immer weiter hochschaukelndem Kauderwelsch in den zitierten Passagen, bis schließlich große Teile der Email nur noch in chinesischen oder sonstigen Hieroglyphen erscheinen.

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iPhone, T-Mobile und das manager-magazin

10. Juli 2009

Aus einem Bericht im aktuellen manager-magazin 7/2009 wird derzeit überall in der Presse abgeschrieben. Demzufolge soll das iPhone ab 2010 in Deutschland nicht mehr exklusiv im Vertrieb von T-Mobile, sondern auch über andere Netz-Provider erhältlich sein.

Da ich bereits mehrfach auf diesen Artikel angesprochen wurde, möchte ich ihn kommentieren: Das ist Unfug.

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Werksfreie iPhone 3GS aus Italien

4. Juli 2009

In Italien verkauft Apple das iPhone ohne SIM-Lock im Apple Store: 499 € für das iPhone 3G, 599 € für das 3GS mit 16 GB und 699 € für 32 GB. Diese iPhones sind ab Werk freigeschaltet und funktionieren weltweit mit jedem Netz, sobald man sie einmalig über iTunes mit einer beliebigen SIM-Karte aktiviert hat.*)

Einigen deutschen Käufern ist es gelungen, italienische iPhones zur Lieferung nach Deutschland zu bestellen, indem Sie im Bestellformular die deutsche Adresse eingetragen und hinter den Namen der Stadt einfach „Deutschland“ geschrieben haben. (Vielleicht auch „Duitsland“ oder „Germania“.)

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Probleme mit ultrasn0w auf iPhone 3G & 3GS

4. Juli 2009

Das iPhone Dev-Team hat letzte Woche das Programm ultrasn0w vorgestellt, mit dem beim iPhone 3G und 3GS der SIM-Lock des iPhone OS 3.0 ausgeschaltet werden kann.

Viele Anwender sind zufrieden, aber es gibt offenbar auch Probleme, insbesondere mit schlechtem oder fehlendem WLAN-Empfang. In manchen Fällen fehlt der Menüpunkt „WiFi“ ganz. (Nachtrag 11.07.2009: Das mit dem WLAN scheint ein Fehler von Apple zu sein… Siehe hier im vorletzten Absatz.)

Nach Auffassung von George Hotz hat ultrasn0w diverse Fehler und ist nicht empfehlenswert. Allerdings gibt es bislang noch keine bessere Alternative.