iTunes 9.0.3 und iPhone OS 3.1.3

2. Februar 2010

Das neue iTunes 9.0.3 behebt diverse Fehler und verbirgt keine Maßnahmen gegen die Entsperrung von iPhone und iPod touch mit den bekannten Jailbreak-Methoden. Man sollte es sogar unbedingt installieren, mehr dazu weiter unten.

Dasselbe kann man vom soeben erschienenen iPhone OS Update auf Version 3.1.3 nicht behaupten, denn es schließt eine Lücke im USB-Treiber, der bei neueren Modellen (iPhone 3GS, neuere iPod touch 2G sowie alle 3G) zum Jailbreak benötigt wird. Für iPhone 3G und 3GS ist auch eine neue Modem-Firmware enthalten, Version 05.12.01, weshalb nach dem Upgrade kein SIM-Unlock mit ultrasn0w oder blacksn0w mehr möglich ist. Also Vorsicht!

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Das Apple Tablet heißt iPad

28. Januar 2010

Vor einigen Stunden hat Steve Jobs das sagenumwobene Apple Tablet vorgestellt. Es heißt: iPad. Einen schönen Überblick bietet das Video zum Produkt von der US-Apple-Homepage.

Apple hat damit Großes vor. Der Amazon Kindle soll abgelöst werden, denn Apple führt mit iBooks einen eigenen Vertrieb für elektronische Bücher ein, der hoffentlich auch bald nach Deutschland kommt.

Das iPad soll mit einer Akkuladung bis zu 10 Stunden Video in bester Qualität abspielen können (HD-Video, 720p), ob aus iTunes, von YouTube oder anderswo. Langfristig hat es Apple damit sicherlich auch auf die klassischen Fernsehsender abgesehen. Wozu Kabelgebühren bezahlen, wenn alles übers Internet kommt?

Aber was kann man jetzt gleich mit dem iPad anfangen, sobald es verfügbar ist, im März als WLAN-Version und April oder Mai mit WLAN und UMTS?

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Werbetextliche Randnotiz

13. Januar 2010

Ruhm und Reichtum erwartet den Finder eines griffigen Ausdrucks, mit dem faule, sprachlich minderbegabte Möchtegern-PR-Schreiber den englischen Hortativ „enjoy“ übersetzen können, ohne nachdenken oder sich inhaltlich mit dem beworbenen Artikel beschäftigen zu müssen. Wobei der Ausdruck schon in englischen Werbetexten meist sinnleer, zumindest aber nicht absurd ist.

Heutige war folgende Pestilenz im Posteingang.

GRAVIS Infoservice – Networx iGeo: genießen Sie echtes Fototagging

Oder hat jemand diese Betreffzeile selbst erfunden, ohne Rückgriff auf chinesisch-englische Textvorgaben? Darüber möchte ich lieber nicht nachdenken.

Microsoft verrät die Zukunft des Apple Tablet

9. Januar 2010

Wie wird das Apple Tablet aussehen? Wir wissen nicht viel, aber eins ist klar: anders als der neue Microsoft „Slate PC“.

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Das Apple Tablet kommt

1. Januar 2010

… bestimmt, irgendwann. Oder gleich?

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Safari-Tuning mit ClickToFlash

31. Dezember 2009

Mit Firefox 3.5 und Safari 4.0 sind in 2009 das Surfen auf dem Mac (und auch Windows) wieder einmal deutlich schneller und die Abstürze seltener geworden. Trotz der hohen Anforderungen des „Web 2.0“ laufen die Browser oft wochenlang ununterbrochen störungsfrei.

Allerdings gibt es eine Ausnahme. Eine Geißel des Internets, wenn nicht gar der ganzen Menschheit, ist Adobe Flash. Die unmäßige Werbebeballerung auf vielen Websites mit sinnleeren und fehlgeleiteten Flash-Animationen kann man den Seitenbetreibern nachsehen, schließlich darf jeder sein eigenes Publikum so sehr vergraulen, wie er möchte.

Das wirkliche Problem liegt bei Adobe selbst. Allen Behauptungen des Adobe-Flash-Hauspropagandisten John Dowdell zum Trotz ist das Flash-Plugin für Mac OS X ein stinkender Haufen Dreck. Mac- wie auch Windows-Benutzer sehen immer wieder die Meldung:

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Apple Mail erlaubt mehrere Email-Absender

29. Dezember 2009

Ich wußte es auch nicht und danke John Gruber von Daring Fireball für den Hinweis: Wie Chris Clark herausgefunden hat, kann man in Apple Mail schon immer jedem einzelnen Email-Konto mehrere Absenderadressen zuordnen. Man muß lediglich in Mail bei Einstellungen ? Accounts ? Account-Informationen ? E-Mail-Adresse die gewünschten Adressen nacheinander eintragen, durch Kommata getrennt.

Das ist eine große Hilfe, wenn man ein Postfach benutzt (email hidden; JavaScript is required), das noch unter weiteren Adressen erreichbar ist (email hidden; JavaScript is required, email hidden; JavaScript is required). Wenn alle Adressen in Apple Mail hinterlegt sind, kann man beim Schreiben einer Email die gewünschte Absenderadresse über ein Popup-Menü auswählen:

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Windows 7 in Boot Camp

25. Dezember 2009

Soeben habe ich für einen Kunden einen iMac 21,5″ mit NVIDIA 9400 Grafik als Windows-Rechner installiert. Tragisch? Ja – aber das Angebot an geeigneter Mac-Software für eine Arztpraxis ist wohl einfach zu dünn.

Obwohl Boot Camp, Apples Treibersammlung für Windows, offiziell noch nicht für Windows 7 freigegeben wurde, verlief die Installation reibungslos. Das angekündigte Boot-Camp-Update vor Jahresende läßt noch auf sich warten. Vermutlich ist es aber für Windows 7 in jedem Fall sinnvoll, mindestens die mit OS X 10.6 ausgelieferte Version Boot Camp 3.0 zu verwenden. Auch hilfreich: USB-Maus und USB-Tastatur, zumindest während der Installation. Ich habe übrigens auf Kundenwunsch Windows 7 32-bit Home Premium installiert, ein Test mit 64-bit steht noch aus.

Manche Anwender haben von Problemen nach der Installation berichtet, daß etwa der Bildschirm komplett schwarz bleibt. Eine Ursache könnten die von Boot Camp installierten ATI-Grafikkartentreiber sein. Es soll helfen, die ATI-Treiber zu deinstallieren und durch die neuesten Treiber von der ATI-Website zu ersetzen.

Weitere Hinweise gibt es bei MacWindows.

Nachtrag 19.01.2010: Soeben hat Apple zwei Versionen des „Boot Camp Software Update 3.1“ veröffentlicht, einmal für 32-bit Windows und einmal für 64-bit Windows. Somit wird jetzt offiziell Windows 7 unterstützt. Wie immer sind auch diverse andere Verbesserungen enthalten.

Voraussetzung ist Boot Camp 3.0, das auf allen Mac OS X 10.6 Installations-DVDs enthalten ist. Wer Boot Camp 2 von einer 10.5 DVD installiert hat, sollte vielleicht überlegen, ob jetzt nicht doch Zeit für einen Umstieg auf 10.6 ist.

PowerPoint 2004 startet nicht auf OS X 10.6

10. Dezember 2009

Microsoft Office 2008 stürzt zwar nach den letzten Updates nicht mehr ganz so oft ab, aber schnell oder elegant ist es nicht geworden. Glücklicherweise läuft das bewährte Office 2004 immer noch, und obwohl es nicht für Intel-Prozessoren optimiert ist und OS X 10.6 ggf. dazu anleitet, die Rosetta-Umgebung nachzuinstallieren,  ist es meist schneller als sein ach so moderner Nachfolger.

Nur PowerPoint 2004 macht manchmal Probleme und bleibt beim Willkommensbildschirm hängen.

Wenn auch Adobe Acrobat installiert ist, kann die Lösung ganz einfach sein: Im Ordner /Programme/Microsoft Office 2004 gibt es eine Datei „PDFMakerLib“, die dafür zuständig sein soll, aus Office-Programmen direkt PDFs zu erstellen. Was leider nicht besonders gut funktioniert und in der Regel eher nervt.

Kaum ist diese Datei gelöscht (zum Test vielleicht erst einfach auf den Schreibtisch legen), startet PowerPoint wieder. Hurra!

Vorsicht ist dennoch geboten. In einem befreundeten Designbüro habe ich mal einen schönen Aufkleber mit folgendem Text gesehen:

PowerPoint verdirbt Ihre Seh- und Denkgewohnheiten.

Vergilbte Computer auffrischen

31. Oktober 2009

nachher - vorherNeue Computer riechen nach wie vor am besten – kauft mehr davon, am besten von Apple und bei mir!

Alte Computer riechen unterschiedlich, aber wenn sie noch aus der „beigen Ära“ stammen, haben sich die ehemals bürograuen Plastikteile sehr wahrscheinlich gelb bis dunkelbraun verfärbt.

Bei einem Gerät von großem kulturhistorischen Wert, sei es ein Apple ][, ein Fat Mac oder einfach nur ein Commodore C64, ist das der musealen Verwertung nicht zuträglich. Zum Glück gibt es eine Lösung: Retr0Bright!

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