Archiv für die Kategorie „Internet“

Das Apple Tablet heißt iPad

Donnerstag, 28. Januar 2010

Vor einigen Stunden hat Steve Jobs das sagenumwobene Apple Tablet vorgestellt. Es heißt: iPad. Einen schönen Überblick bietet das Video zum Produkt von der US-Apple-Homepage.

Apple hat damit Großes vor. Der Amazon Kindle soll abgelöst werden, denn Apple führt mit iBooks einen eigenen Vertrieb für elektronische Bücher ein, der hoffentlich auch bald nach Deutschland kommt.

Das iPad soll mit einer Akkuladung bis zu 10 Stunden Video in bester Qualität abspielen können (HD-Video, 720p), ob aus iTunes, von YouTube oder anderswo. Langfristig hat es Apple damit sicherlich auch auf die klassischen Fernsehsender abgesehen. Wozu Kabelgebühren bezahlen, wenn alles übers Internet kommt?

Aber was kann man jetzt gleich mit dem iPad anfangen, sobald es verfügbar ist, im März als WLAN-Version und April oder Mai mit WLAN und UMTS?

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Safari-Tuning mit ClickToFlash

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Mit Firefox 3.5 und Safari 4.0 sind in 2009 das Surfen auf dem Mac (und auch Windows) wieder einmal deutlich schneller und die Abstürze seltener geworden. Trotz der hohen Anforderungen des „Web 2.0“ laufen die Browser oft wochenlang ununterbrochen störungsfrei.

Allerdings gibt es eine Ausnahme. Eine Geißel des Internets, wenn nicht gar der ganzen Menschheit, ist Adobe Flash. Die unmäßige Werbebeballerung auf vielen Websites mit sinnleeren und fehlgeleiteten Flash-Animationen kann man den Seitenbetreibern nachsehen, schließlich darf jeder sein eigenes Publikum so sehr vergraulen, wie er möchte.

Das wirkliche Problem liegt bei Adobe selbst. Allen Behauptungen des Adobe-Flash-Hauspropagandisten John Dowdell zum Trotz ist das Flash-Plugin für Mac OS X ein stinkender Haufen Dreck. Mac- wie auch Windows-Benutzer sehen immer wieder die Meldung:

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Tethering: das iPhone als UMTS-Modem

Donnerstag, 17. September 2009

Apropos Tethering, wie geht das überhaupt? Es ist so…

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Crumpler: Flash-Website des Todes

Sonntag, 26. Juli 2009

Allen Verlautbarungen Adobes zum Trotz ist ein Flash-Client für das iPhone noch in weiter Ferne.

Die Diskussion, ob Apple Flash aus politischen Gründen vom iPhone verbannt hat, ist fürs erste hinfällig, denn der Smartphone-Hersteller HTC hat mit seinem neuen „Hero“ bewiesen: Adobe ist sowieso nicht in der Lage, auf aktueller Smartphone-Hardware eine auch nur grenzwertig annehmbare Ablaufgeschwindigkeit zu erzielen. Ein Testbericht von Engadget bescheinigt dem ersten vollwertigen Flash-Plugin auf einem Smartphone völlige Unbrauchbarkeit.

Wen wundert’s, bringt doch Adobe Flash selbst auf Mac OS X nicht vernünftig zum Laufen.

All das konnte den Taschenhersteller Crumpler aber nicht davon abhalten, eine der grauenhaftesten E-Commerce-Websites aller Zeiten in Auftrag zu geben. Der Crumpler Web-Shop – selten wurde mehr Energie investiert, um interessierte Kunden abzuschrecken.

Aber Zahnrädchen auf der Startseite, gefolgt von Ladebalken mit Prozentanzeige? 75 Sekunden Ladezeit bis zur ersten Inhaltsseite auf einem Mac Pro mit 10 Mbit/s DSL-Anschluß? Im Jahr 2009?

Ein Meisterwerk masturbatorischer Nabelschau.

Amazon hat durch Versuchsreihen ermittelt, daß bereits 100 Millisekunden zusätzlicher Ladezeit zu 1% weniger Umsatz führen.

Immerhin gibt es eine „Lite“ Fassung der Crumpler-Website ohne Flash, geradezu erfrischend in ihrer Langweiligkeit.

Apple Mail, Outlook und Kauderwelsch

Samstag, 11. Juli 2009

Wer Email verschickt, muß leider auf das rückständigste aller Email-Programme Rücksicht nehmen, Microsoft Outlook. Auch Outlook 2010, hat Microsoft angekündigt, wird bekloppt sein.

Apple Mail gibt diesem Problem eine zusätzliche Würze. Unter nicht endgültig geklärten Umständen entartet die Email-Kommunikation zwischen Apple Mail und einem mit Microsoft Outlook ausgestatten Kommunikationsgegner manchmal zu einer Schlammschlacht mit sich immer weiter hochschaukelndem Kauderwelsch in den zitierten Passagen, bis schließlich große Teile der Email nur noch in chinesischen oder sonstigen Hieroglyphen erscheinen.

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eBay: Kundenpflege durch Veräppelung

Montag, 29. Juni 2009

Was eBay das Genick brechen wird, ist die Vorstellung, daß man seine Kunden von vorne und von hinten veräppeln kann, und sie trotzdem nie genug kriegen werden.

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Google Wave, Ei des Kolumbus

Sonntag, 31. Mai 2009

wavelogoGoogle hat auf seiner aktuellen Entwicklerkonferenz I/O eine neue Web-Applikationsplattform vorgestellt: Google Wave. Der Dienst wird erst in einigen Monaten öffentlich zugänglich sein, aber derzeit ist auf der Startseite ein äußerst interessantes Video der Vorstellung zu sehen, das in fast anderthalb Stunden einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten der neuen Plattform gibt.

Entwickelt unter der Führung der Brüder Jens und Lars Rasmussen, die mit Google Maps bereits einen großen Wurf gelandet haben, verfolgt Wave das unbescheidene Ziel, das Ei des Kolumbus der Online-Kommunikation zu werden.

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Microsofts nächster Internet-Flop: Bing

Sonntag, 31. Mai 2009

Microsoft hat angekündigt, die neue Suchmaschine Bing mit großem Tamtam (100 Mio$ Werbebudget) einzuführen.

Das Neue an Bing? Es soll statt Suchergebnissen „Entscheidungen“ liefern. So lautet das Fazit einer aktuellen Videopräsentation zur Einführung. Für ausgewählte Themengebiete sollen redaktionell betreute Inhalte angeboten werden, z. B. Reisen, Restaurants und Shopping.

In Europa möchte man das in meinen Augen bestenfalls drittklassige Shopping-Portal Ciao in Bing integrieren. Das fängt ja gut an.

Microsoft hat mit Powerset eine interessante linguistische Technologie eingekauft, und Bing soll uns deshalb besonders gut verstehen. Das nützt wenig, wenn die angebotenen Ergebnisse weniger treffend sind als bei Google und schlechter redigiert als bei Yahoo.

Viel Glück, Microsoft.

Petition gegen die Internet-Zensur

Dienstag, 12. Mai 2009

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen beharrt auf ihrem Vorhaben, ohne Rücksicht auf rechtsstaatliche Prinzipien dem BKA ein Zensurrecht einzuräumen, mit dem angeblich kinderpornografische Webseiten ohne weitere juristische Prüfung gesperrt werden könnten.

Kinderpornografie ist zu Recht verboten. Eine Web-Zensur dient aber weder der Strafverfolgung derjenigen, die die Kinder tatsächlich mißbrauchen, noch hindert sie Pädophile und Zwischenhändler ernsthaft daran, Bilder und Videos weiterhin über das Internet auszutauschen. Der Handel wird allenfalls in den Untergrund getrieben, was die Strafverfolgung eher erschwert als erleichtert. Die Musik- und Filmindustrie kann ein Lied davon singen.

Andererseits trifft jede Zensur automatisch auch Unschuldige und ist damit ein schwerer Einschnitt in das gebeutelte Grundrecht der Informationsfreiheit (Art. 5 GG). Das verdeutlicht eine Google-Suche nach „Wikileaks Sperrliste“ – und zeigt zugleich, warum ich keinen direkten Link setze.

Die angestrebte Protokollierung und Auswertung der Zugriffe auf (möglicherweise zu Unrecht) gesperrte Server steht im krassen Widerspruch zum Fernmeldegeheimnis (Art. 10 GG) und würde unschuldige Internetbenutzer der Gefahr aussetzen, daß wegen falscher Daten ihre Wohnung durchsucht und ihre Computer beschlagnahmt werden.

Wie das den eigentlichen Opfern helfen soll, den für Kinderpornografie mißbrauchten und mißhandelten Kindern in aller Welt, bleibt das Geheimnis der Bundesfamilienministerin.

Sinnvoller wäre es, die verbotenen Inhalte nicht zu sperren, sondern direkt an die Quelle zu gehen und die Betreiber der Server zu verfolgen. Da die Verbreitung von Kinderpornografie, anders als bei kopierten Kinofilmen, fast überall auf der Welt strafbar ist, sollte sich Frau von der Leyen lieber für eine bessere internationale Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung einsetzen, als in einer Art und Weise die Einführung polizeistaatlicher Überwachungsmaßnahmen zu fordern, die nach meiner unmaßgeblichen persönlichen Meinung geradezu verfassungsfeindlich ist.

Was ist zu tun? Als erste Maßnahme könnte man auf der Website des Bundestags die aktuelle Petition zum Thema unterzeichnen.

Apple Mail und fehlerhafte Anhänge

Donnerstag, 5. Juni 2008

Apple Mail fügt bei Email-Anhängen manchmal zufällige Zeichen an die Datei-Namenserweiterung (Extension) an. Aus “Mein Brief.doc” wird “Mein Brief.doc0″. Kommunikationsgegner aus der Windows-Welt haben dann verständlicherweise Schwierigkeiten, die Anhänge zu öffnen.
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