Archiv für die Kategorie „Hardware“

Trackpad defekt? Nicht so hastig…

Freitag, 24. August 2012

Ein Trackpad im MacBook Pro, das den Mauszeiger nicht richtig steuert oder nicht mehr klicken mag, kann natürlich kaputt sein. Häufiger ist aber ein anderes Problem die Ursache.

Wir sehen hier die Unterseite eines MacBook Pro Unibody 15″ aus 2008 mit einem verdächtig abstehenden Deckel auf dem Akkufach. Sobald der Rechner im Betrieb warm wird, hört das Trackpad auf zu funktionieren. Trackpad kaputt? Oder gar die Hauptplatine?

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Rauchen, Staub und Atemnot

Sonntag, 15. Juli 2012

Staub, Teer und Nikotin im iMac-Lüftungsgitter

Atmen ist am schönsten, wenn man nicht darüber nachdenken muß. Computer sehen es mit der Lüftung genauso. Was dem Menschen der Rauch, ist dem Computer der Staub – umso schlimmer, wenn beides zusammenkommt.

Hier sehen wir die Unterseite eines iMacs mit abgenommener RAM-Blende, kurz vor Hitzeschlag. Alle anderen Macs (und auch PCs) sind natürlich ebenso gefährdet.

Besser ist es, alle paar Monate die Lüftungsöffnungen mit dem Staubsauger abzusaugen. (Beim iMac nicht die runde Öffnung auf der Rückseite vergessen!) Das geht schnell und kann Leben retten.

Ruhezustand und Batterielaufzeit

Sonntag, 1. Mai 2011

Am besten kauft man sich ein neues MacBook Air. Es läßt sich in wenigen Sekunden in den Ruhezustand versetzen und wieder aufwecken und behält dennoch für 30 Tage eine brauchbare Akkuladung – ich kann es bestätigen, es ist Zauberei. 1

Wir haben aber zuhause noch ein altes MacBook Air (Rev. B), und da ist die Sache anders. Im normalen Ruhezustand, der den Inhalt des RAM-Speichers mit Batteriestrom puffert, ist der Akku nach wenigen Tagen leer, also hatte ich seinerzeit nach den gängigen Anleitungen mit dem Terminal-Befehl „sudo pmset -a hibernatemode 1“ den sogenannten Hibernate-Modus aktiviert. Dadurch wird beim Aktivieren des Ruhezustands zunächst der komplette RAM-Inhalt auf die Festplatte geschrieben und der Mac dann ausgeschaltet, so daß kein Batteriestrom mehr verbraucht wird. Schaltet man den Mac später wieder ein, erscheint der alte Bildinhalt hinter einem grauen Schleier, und am unteren Rand füllt sich langsam stufenweise ein Balken, bis der alte Zustand komplett wiederhergestellt ist.

Obwohl ich das alte MacBook Air mit einer schnellen RunCore-SSD aufgerüstet hatte, dauerte das Aufwachen deutlich über eine Minute, manchmal wirklich lästig.

Wie sich herausstellt, war das zwar unter Mac OS X Leopard (10.5) noch der beste Kompromiß, aber mit Snow Leopard (10.6) wurde eine neue Option eingeführt. Der Befehl der Wahl für ältere MacBooks heißt jetzt wie folgt, einzugeben als Kommandozeile im Terminal (auf der Festplatte unter Programme -> Dienstprogramme):

sudo pmset -a hibernatemode 25

Vorher kann man mit

pmset -g

die aktuellen Einstellungen abfragen, und mit

man pmset

bekommt man alles im Detail erklärt. Um die Einstellung verändern zu können, muß man als Benutzer mit Administratorrechten angemeldet sein, im Terminal wird das Paßwort abgefragt.

Mit „hibernatemode 25“ erreicht man, ähnlich wie früher mit „hibernatemode 1“, daß im Ruhezustand sofort der gesamte RAM-Inhalt auf die Festplatte gespeichert und der Mac anschließend komplett ausgeschaltet wird. Der Unterschied besteht darin, daß der neue Modus 25 zunächst über das Virtual-Memory-System soviele aktive RAM-Bereiche wie möglich auslagert, der Speicher also weitgehend freigeräumt wird. Dadurch müssen beim späteren Einschalten wesentlich weniger Daten eingelesen werden, bevor der Rechner wieder aktiviert werden kann, und die Wartezeit wird erheblich verkürzt.

Dafür dauert die Einschlafphase etwas länger. Für eine SSD ist das unerheblich, da Erschütterungen dem Flash-Speicher nichts anhaben können. Bei einem MacBook mit einer mechanischen Festplatte sollte man aber wie immer das Erlöschen der Schlaf-LED abwarten, bevor man es zusammenklappt und wegpackt. Die Festplatte freut sich, ihre Arbeit in Ruhe schüttelfrei beenden zu dürfen.

Beim neuen MacBook Air (2010) kann man sich diese ganze Prozedur übrigens sparen. Wie uns „pmset -g“ mitteilt, unterstützt es die neue „deepsleep“ Funktion, im Lieferzustand ist „hibernatemode“ auf 3, „deepsleep“ auf 1 und „deepsleepdelay“ auf 4200 gesetzt.

Das bedeutet, daß beim Zuklappen das neue MacBook Air zunächst den Speicherinhalt im normalen Verfahren (hibernatemode 3) auf die Festplatte speichert und dann nach 70 Minuten (4200 Sekunden) den Strom ausschaltet. Wird es innerhalb der 70 Minuten wieder aufgeweckt, ist es sofort einsatzbereit, wie beim herkömmlichen Ruhezustand. Dauert die Ruhephase länger, so muß es seinen RAM-Inhalt wieder von der SSD einlesen, was beim alten Modell eine Minute und länger gedauert hat. Erstaunlicherweise geht es aber beim neuen MacBook Air in wenigen Sekunden – ein feiner Zauber!

Am besten also doch ein neues MacBook Air kaufen.

  1. „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist nicht von Zauberei zu unterscheiden.“ – Arthur C. Clarke

MacBook Pro und moderne SATA-Festplatten

Samstag, 14. August 2010

Zu meinem Artikel über den Einbau großer Festplatten im Unibody MacBook Pro, aktuell bis 1 TB, habe ich schon diverse Anfragen bekommen, es scheint ein beliebtes Thema zu sein. Heute hat Leser m. g. in einem Kommentar berichtet, daß in seinem MacBook Pro zwei solche Aufrüstungen gescheitert sind. Da das von allgemeinem Interesse für alle Aufrüstwilligen sein dürfte, habe ich meine Antwort aus dem Kommentarbereich jetzt in diesen neuen Artikel verlegt.

Solche Probleme treten wohl gelegentlich auf – allerdings nicht nur mit den 12,5 mm überhohen Festplatten ab 750 GB, sondern ganz allgemein mit aktuellen SATA-Festplatten im MacBook Pro der zweiten Unibody-Serie (Mid-2009).

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DELL Streak wird’s dem iPad schon zeigen!

Donnerstag, 12. August 2010

Mittlerweile haben es alle kapiert, das iPad ist ein Erfolg. Apple hat im verborgenen jahrelang daran gefeilt, und herausgekommen ist ein rundum stimmiges Produkt.

Und wie sieht es bei der Konkurrenz aus? HP hat Windows 7 als Betriebssystem für sein Slate, das Steve Ballmer im Januar noch stolz präsentiert hat, schon wieder verworfen, zwischenzeitlich Palm gekauft, und will jetzt alles auf WebOS setzen. Wir lassen uns überraschen, auch vom schon mehrfach verschobenen Liefertermin.

Weniger überzeugend ist das neueste Angebot von DELL mit dem schnellen Namen „Streak“. Es kommt mit der veralteten Version 1.6 von Googles Android-Betriebssystem und wartet mit der seltsamen Bildschirmgröße von 5 Zoll auf: zu groß, um beim Telefonieren nicht doof auszusehen, aber als Tablet-Ersatz eher winzig.

Hoffentlich haben sich die Techniker etwas mehr Mühe gegeben als die Marketing-Abteilung. Bei einer großangelegten Email-Kampagne könnte man sich zumindest über das Geschlecht des beworbenen Produkts Gedanken machen, wenn schon das Budget kein Lektorat zur Vermeidung von Deppenleerzeichen erlaubt.

1 TB für MacBook Pro endlich lieferbar!

Freitag, 2. April 2010

Gestern habe ich die erste 1 TB SATA-Festplatte von Western Digital im 2,5″ Notebookformat erhalten, die Lieferprobleme der letzten 8 Monate scheinen überwunden zu sein.

Daher biete ich ab sofort meinen geplanten Aufrüstservice an. Für 349 EUR inkl. MwSt. statte ich alle MacBook Pro „Unibody“ Modelle 13-17″ sowie ältere MacBook Pro 17″ mit einer 1 TB großen internen Festplatte aus. („Unibody“ sind alle Modelle, die so aussehen, eingeführt ab Herbst 2008: Apple zum Thema Unibody.)

Im Preis inbegriffen: Datenübertragung, Einbau der neuen Festplatte im Notebook, Einbau der alten Festplatte in ein USB-Gehäuse, Rücksendung per DHL deutschlandweit. Anfragen bitte per Email an email hidden; JavaScript is required.

Und wie funktioniert das im Detail?

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Die Sache mit den großen Festplatten…

Samstag, 13. Februar 2010

Im September 2009 habe ich einen Artikel über große Festplatten für MacBook (Pro) und Mac mini veröffentlicht. Die Idee war, die Western Digital WD10TEVT zu verbauen: eine 2,5″ Festplatte, die etwas über das normale Notebookformat hinausgeht, denn sie hat anstelle der gängigen zwei Magnetscheiben drei und ist daher statt der üblichen 9,5 mm satte 12,5 mm hoch.

Aus theoretischen Überlegungen, Tests mit älteren dicken Festplatten und Augenzeugenberichten im Internet habe ich geschlossen, daß die 12,5 mm dicken Festplatten in die MacBook Pro „Unibody“ Modelle (ab Ende 2008) passen müßten, aber auch in den Mac mini. Da viele Besucher dieser Website sich offenbar für dieses Thema interessieren, berichte ich jetzt über den aktuellen Stand der Erkenntnis.

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Das Apple Tablet heißt iPad

Donnerstag, 28. Januar 2010

Vor einigen Stunden hat Steve Jobs das sagenumwobene Apple Tablet vorgestellt. Es heißt: iPad. Einen schönen Überblick bietet das Video zum Produkt von der US-Apple-Homepage.

Apple hat damit Großes vor. Der Amazon Kindle soll abgelöst werden, denn Apple führt mit iBooks einen eigenen Vertrieb für elektronische Bücher ein, der hoffentlich auch bald nach Deutschland kommt.

Das iPad soll mit einer Akkuladung bis zu 10 Stunden Video in bester Qualität abspielen können (HD-Video, 720p), ob aus iTunes, von YouTube oder anderswo. Langfristig hat es Apple damit sicherlich auch auf die klassischen Fernsehsender abgesehen. Wozu Kabelgebühren bezahlen, wenn alles übers Internet kommt?

Aber was kann man jetzt gleich mit dem iPad anfangen, sobald es verfügbar ist, im März als WLAN-Version und April oder Mai mit WLAN und UMTS?

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Microsoft verrät die Zukunft des Apple Tablet

Samstag, 9. Januar 2010

Wie wird das Apple Tablet aussehen? Wir wissen nicht viel, aber eins ist klar: anders als der neue Microsoft „Slate PC“.

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Das Apple Tablet kommt

Freitag, 1. Januar 2010

… bestimmt, irgendwann. Oder gleich?

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