iPhone-Upgrade auf 2.2.1 für entsperrte iPhones

Wer ein „geknacktes“ iPhone besitzt, sollte nicht unbedacht mit iTunes das aktuelle Firmware-Upgrade auf die Version 2.2.1 installieren. Aber es gibt wie immer trotzdem einen Weg.

Bei „2G“ iPhones (erste Generation mit Metallrückenteil) kann man letztlich jede Änderung wieder rückgängig machen, denn sie sind fest in der Hand der Hacker. Ohne Zusatzmaßnahmen können aber auch 2G-iPhones nach dem Upgrade zunächst nur im von Apple vorgesehenen Mobilfunknetz in Betrieb genommen werden, die seltenen werksseitig freigeschalteten iPhones einmal ausgenommen.

Beim neuen „3G“ iPhone (schwarzes oder weißes Rückenteil) blockiert das Upgrade auf die neueste Firmware außerdem bislang die Netz-Entsperrung mit der Software „yellowsn0w“. Es gibt noch kein Verfahren, das Upgrade der Baseband-Firmware, das normalerweise mit dem Upgrade auf iPhone OS 2.2.1 einhergeht, rückgängig zu machen. Also Vorsicht!

Wer sein iPhone nicht im von Apple vorgesehenen Mobilfunknetz betreiben möchte, sollte besser mit einer speziell präparierten Firmware auf Version 2.2.1 aktualisieren. Beim 3G iPhone wird dabei auch das Upgrade der Baseband-Firmware gezielt unterdrückt, so daß weiterhin eine Freischaltung mit yellowsn0w möglich ist. Eine solche Firmware kann mit der Software „PwnageTool“ ab Version 2.2.5 erstellt werden, siehe hierzu den Blog des iPhone Dev-Team.

Übrigens, wer Mac OS X 10.5.6 verwendet und sein iPhone erstmalig freischalten möchte, wird feststellen, daß iTunes ein iPhone im „DFU Mode“ nicht korrekt erkennt. Ursache ist ein Bug im USB-System von 10.5.6. Man muß daher entweder einen Mac mit einer älteren Systemversion verwenden, oder aber ein USB-Hub zwischen Mac und iPhone schalten. Dann geht’s trotzdem.

Meinen Kunden stehe ich in diesen Fragen wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite.

Kommentieren